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Kohle

Kohlekraftwerk in Kiel verhindert!

Die Anti-Kohle-Bewegung feiert einen weiteren Sieg. Zum achten Mal wurde eine Kraftwerksplanung in Deutschland verhindert! Aktuell sind 29 Kohlekraftwerke in Deutschland in Planung, aber immer mehr Pläne stehen auf der Kippe. Infos zum aktuellen Stand der Kohlekraftwerksplanungen und sechs Argumente gegen neue Kohlekraftwerke finden Sie HIER



Offener Brief an die CDU

Die führenden Umweltverbände und die Klima-Allianz fordern in einem Offenen Brief die Parteivorstände von CDU und CSU zu einer neuen Energiepolitik auf. Insbesondere sollen die Unionsparteien einer Laufzeitverlängerung der 17 Atomreaktoren sowie dem Neubau von Kohlekraftwerken eine Absage erteilen, wenn sie ihr Bundestagswahlprogramm beschliessen.
Die Verfasser warnen CDU/CSU, sich in eine klimapolitische Sackgasse zu begeben, wenn sie sich mit der Begründung der angeblichen Klimafreundlichkeit der Atomenergie für eine AKW-Laufzeitverlängerung einsetzten. Diese würde den Ausbau der Erneuerbaren massiv behindern und so nicht nur die Klimaschutzziele ad absurdum führen, sondern gleichzeitig eine innovative und arbeitsplatzstarke Wachstumsbranche ausbremsen. Gleiches gelte für den von der CDU geforderten Neubau von Kohlekraftwerken.

Ziel müsse sein, den Anteil der Kohle im Strom-Mix immer weiter zu reduzieren und die bestehenden Kohlekraftwerke parallel mit der wachsenden Stromproduktion aus Erneuerbaren Energien auslaufen zu lassen. Energieeffizenz und Erneuerbare Energien führten aus der Klima- und Wirtschaftskrise, schafften Arbeitsplätze und schützten das Klima.

Lesen Sie hier den vollständigen offenen Brief.



Kraftwerksbaustelle besetzt

Am 29. Juni besetzten zirka 20 Menschen die Baustelle des geplanten Kohlekraftwerks auf der Ingelheimer Aue in Mainz. Mit Aktionen wie dem Bau eines Windrades vor Ort und mit großen Transparenten machen Sie auf die verheerenden globalen Folgen klimaschädlicher Kohlekraftwerke aufmerksam. Sie fordern die sofortige Energiewende – „aber richtig“ – und nicht so wie von den Stadtwerken propagiert.



Forschungsinstitut rät ab

In Mainz wurde eine neue Studie „Zur Wirtschaftlichkeit von Kohlekraftwerken“ des arrhenius Instituts für Energie- und Klimapolitik vorgestellt. Hierin werden die wirtschaftlichen Perspektiven neuer Kohlekraftwerke untersucht und die wirtschaftlichen Konsequenzen für das in Mainz geplante Großkraftwerk der Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG (KMW) aufgezeigt. Fazit: vor dem Hintergrund der deutschen und europäischen Klimaschutzpolitik rät das Institut aus betriebswirtschaftlichen Überlegungen vom Bau des Kohlekraftwerks ab.

Lesen Sie hier die vollständige Studie.
Infos zur ungeklärten Finanzierung des geplanten Kohlekraftwerks in Mainz finden Sie unter diesem Link: www.klima-allianz.de/mainz.



Offener Brief an die SPD-Abgeordneten

Im Vorfeld des SPD-Parteitages hat die Klima-Allianz gemeinsam mit führenden Umweltverbänden einen offenen Brief lanciert, in dem sie die SPD-Abgeordneten auffordert, neuen Kohlekraftwerken eine klare Absage zu erteilen. Hauptgrund dieser Forderung ist die Tatsache, dass wachsende Mengen von Windstrom unausweichlich eine Flexibilisierung des übrigen Kraftwerkparks erfordern, Kohlekraftwerke für diese Aufgabe aber ungeeignet sind. So besteht die Sorge, dass Kohle- und Atomlobby versuchen werden, den Anteil der Erneuerbaren Energien zu beschränken.

Lesen Sie hier den vollständigen Brief an die SPD-Abgeordneten.